Anleitung: Gebäudebrüter-Nistplätze mit dem Erfassungs-Tool aufnehmen
Öffnen Sie das Erfassungstool unter www.eliasbamert.ch/gb-inventar. Sie müssen dabei das Passwort eingeben, dass Sie von der Projektleitung erhalten haben. Haben Sie es vergessen, melden Sie sich bitte bei Elias Bamert (info@eliasbamert.ch).
Beachten Sie, dass Sie nur Gebäude erfassen müssen, an welchen sich mindestens ein Nistplatz von einer gebäudebrütenden Vogelart befindet, die wir im Rahmen des Projekts erfassen (nur Positivmeldungen).
Stehen Sie im Rahmen einer Kartierung vor einem Gebäude, an dem Sie solche Nistplätze festgestellt haben, orientieren Sie sich anhand der Karte und vergleichen die Hausnummer auf der Papierkarte mit der Hausnummer vor Ort. Haben Sie sich vergewissert, die korrekte Adresse des Gebäudes zu kennen, fahren Sie mit dem Ausfüllen der Dateneingabe-Maske fort.
Wählen Sie unter “Name der Kartierperson” Ihren Namen aus. Fehlt Ihr Name in der Auswahl, melden Sie sich bitte bei Elias Bamert (info@eliasbamert.ch).
Geben Sie die Nummer der Kartierfläche an. Sie finden diese auf Ihrer Papierkarte, welche Sie für die Feldarbeit erhalten haben.
Referenz: Setzen Sie pro betroffenem Gebäude einen Punkt auf der Papierkarte und geben sie diesem eine fortlaufende Nummer pro Rundgang (z.B. Rundgang 1: Pkt. 1.1, Pkt. 1.2; Rundgang 2: Pkt. 2.1, 2.2, 2.3, etc.). Die Nummer tragen Sie in der App unter Referenz ein. Dies erleichtert die Nachvollziehbarkeit.
Geben Sie das Datum und die Uhrzeit (auf 15min genau) ein. Geben Sie unbedingt den Zeitpunkt an, an dem Sie die Erhebung gemacht haben (auch, wenn Sie im Feld auf Papier Notizen gemacht haben und die Daten erst später online eintragen).
Geben Sie jetzt die offizielle Adresse des betroffenen Gebäudes ein. Sie müssen nur die korrekte Strasse und die korrekte Hausnummer angeben.
Wollen Sie die exakten Koordinaten des Niststandorts angeben, so öffnen Sie Google Maps oder die Swisstopo-App und setzen einen Punkt an genau die Hausecke / Hauswand, an der sich der Niststandort befindet. Dann kopieren Sie die Koordinaten und fügen Sie im online-Erfassungstool im Feld “Koordinaten” ein. Dies ist freiwillig, die Standorte können so aber leichter wiedergefunden werden.
Geben Sie anschliessend an, wo am Gebäude sich die Niststandorte befinden (Nordseite, Ostseite, Nordwestseite, etc.). Sind mehrere Seiten betroffen, alle auswählen.
Kreuzen Sie alle Vogelarten an, deren Nistplätze Sie an dem betreffenden Gebäude festgestellt haben. Dabei ist es irrelevant, ob die Nester auch tatsächlich besetzt sind.
Jetzt geben Sie im Teil “Vogelart Nr. 1” an, um welche Art es sich handelt, und geben für genau diese Art folgende Details an: die totale Anzahl natürlicher Nistplätze (alle Nistplätze für die Art am Gebäude, die keine Nisthilfen sind - egal ob besetzt oder nicht), die Anzahl natürlicher Nistplätze, die tatsächlich besetzt sind, dann die totale Anzahl an Nisthilfen für die Art (auch egal ob besetzt oder nicht), sowie schlussendlich die Anzahl Nisthilfen, die von der Art besetzt sind. Geben Sie immer ganze Zahlen an, die grösser oder gleich 0 sind.
Unter Bemerkungen geben Sie Ihre Bemerkungen ein (z.B. eine detaillierte Beschreibung der Einflugöffnung für Mauersegler).
Falls möglich, fotografieren Sie bitte die Stelle am Gebäude, an der sich der Niststandort der betreffenden Art befindet und markieren gegebenfalls das Einflugloch. Laden Sie das Foto im Feld “Belegbild” hoch. Dies ist freiwillig, hilft aber beim Wiederauffinden der Nester sehr.
Haben Sie mehr als eine gebäudebrütende Vogelart festgestellt, so erfassen Sie die Details zur nächsten Art wie in Punkten 11 - 13. beschrieben, jetzt aber im Teil “Vogelart Nr. 2”. Sollten Sie mehr als 2 Arten an einem Gebäude entdeckt haben, so fahren sie mit Punkt 16 fort, senden die Daten ab und machen eine neue Eingabe für die verbleibenden Vogelarten.
Kreuzen Sie unter «Zusatzinformationen zum Gebäude» alles Zutreffende an.
Überprüfen Sie nochmals alle ihre Angaben, setzen Sie das entsprechende Häkchen und tippen Sie auf “Daten abschicken”. Vielen Dank für Ihren Beitrag!
Hinweis: Es werden jeweils die Anzahl der Niststandorte gezählt und nicht die Anzahl herumfliegender Vögel. Manchmal lohnt es sich zudem, an einem Verdachtsstandort etwas länger zu verweilen (Faustregel: 20min).
Wichtig: Haben Sie Fragen, Unklarheiten oder Probleme, so wenden Sie sich bitte ungeniert an die Projektleitung. Ändern Sie nichts ohne Rücksprache mit uns an der Methodik und befolgen Sie die Anweisungen und Anleitungen genau. Nur so können wir eine hohe Datenqualität sicherstellen!
Kontakt Projektleitung:
Regula Würth, Umweltingenieurin BSc. ZFH
regula.wuerth@gmx.ch
+41 76 331 64 34
Elias Bamert, Biologe MSc. UZH
info@eliasbamert.ch
+41 79 331 62 55